Nebenkosten beim Hausbau - Normen ...


Blockhaus als Wohnhaus
Blockhaus als Wohnhaus

*  Nebenkosten, Baunebenkosten

*  Nivellieren bzw. Nivellierung 

*  Normen SFS-RT in Finnland

*  Normen in Deutschland - DIN

*  Nullenergiehaus

*  Nut und Feder 



Nebenkosten, Baunebenkosten

Baunebenkosten  sind  "versteckte teils schwer absetzbare Kosten beim Hausbau”  

Baunebenkosten sind die Kosten die beim Hausbau neben dem Kaufpreis des Grundstück und den eigentlichen Baukosten fürs Gebäude anfallen.

 

Ein Haus zu bauen braucht unabhängig von der Bauweise einiges an Planung und sollte nicht blauäugig begonnen werden. Durch individuelle Planungen, regionale Unterschiede und Grundstücksgegebenheiten kann es zu erheblich abweihenden Kosten kommen. 

 

Nebenkosten beim Grundstückskauf

  1. Makler: Maklerprovision für die Grundstückssuche 3,5-7% vom Kaufpreis 
  2. Grundbuchamt und Notar:  Grundbucheintrag + Notarkosten  ca. 1,5-2% vom Kaufpreis
  3. Finanzamt: Kosten für die Grunderwerbssteuer 3,5–6,5 % vom Kaufpreis des Grundstücks, je nach Bundesland.

 

Mögliche Baunebenkosten für die Bauvorbereitung im Überblick

  1. Planungskosten für Architekt (HOAI)
  2. Zuständige Bauaufsichtsbehörde: Baugenehmigung 0,2–0,7 % der Bausumme, je nach Bundesland 
  3. Rechtsanwalt: Bauvertragsprüfung ab 250 € aufwärts
  4. Freiberufliche Prüfstatiker oder Bauamt: Prüfstatiker 1.500–2.500 € 
  5. Grundstückfreimachung
  6. Katasteramt, Vermessungsingenieur: Kosten für die Vermessung ca. 2.500 €
  7. Sachverständiger für Geotechnik: Bodengutachten oder Baugrundachten 1000–3.000 €. Die Kosten des Bodengutachtens ist abhängig von der Anzahl der Probebohrungen. 
  8. Abriss von Altbauten 60–200 € pro m² Beauftragtes Unternehmen
  9. Die Beräumung des Grundstücks vor Beginn der Bauarbeiten
  10. Baumfällung 10–50 € pro m Baumhöhe und Fällgenehmigung ca. 50,- Euro
  11. Baumreste und Wurzel (Wegfräsen der Stubben) entsorgen, Ersatzpflanzungen 
  12. Baustraße ab 12 € pro m². Die Kosten sind stak abhängig vom Baugrund und beauftragten Unternehmen
  13. Bauwasser und Baustrom 450–1.000 € Beauftragtes Unternehmen
  14. Aushub für Keller- oder Bodenplatte 3,50–100 € pro m³, je nach Bodenklasse Beauftragtes Unternehmen
  15. Kosten für zusätzliche Erdarbeiten, wenn mehr Boden getauscht oder Granitschicht gesprengt werden muss.
  16. Abfuhr von angefallenem Erdreich 9–17 € pro m³ Beauftragtes Unternehmen
  17. Baukran fürs Entladen und Montage. Die Kosten  sind  sehr stark abhängig von der Größe und Bauweise des Hauses.
  18. Erschließungskosten und Hausanschlüsse (Gas- sowie Frisch- und Abwasseranschluss, gegebenenfalls Mehrkosten für Abwasserpumpwerk oder Grube) Strom, Telefon/Internet, Kabelfernsehen) 10.000–20.000 € . 
  19. In Neubaugebieten können weitere erhebliche Kosten für den Bau von Straße, Bürgersteig mit Straßenbeleuchtung und Kinderspielplätze  anfallen.

 

Baunebenkosten während der Bauarbeiten

  1. Versicherungsgesellschaft: Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungsversicherung, Bauhelfer- und Feuer-Rohbauversicherung  500–1.100 €
  2. Architekt: Honorarverordnung (HOAI) für Architekten und Kosten für Projektleitung 10–15 % der Baukosten
  3. Kreditgebende Bank des Bauherrn: Bauzeitzinsen 1.000–2.000 € 
  4. Baubegleitung und Baugutachten:  ca. 2.500 €
  5. Innenausbau: Küche, Teppiche, Bodenbeläge, Malerarbeiten, Kamin können mehrere zehntausend Euro, je nach Material und Ausstattung verschlingen. 

 

Baunebenkosten nach der Fertigstellung des Hauses

  1. Außenanlagen: Terrasse, Wege, Carport/Garage, Grünanlagen) 10.000–30.000€   je nach Grundstücksgröße, Eigenleistung und Ausstattung verschlingen.

Nivellieren bzw. Nivellierung

Im Bauwesen steht die Nivellierung für das Messen von Höhenunterschieden. Eine gute Laser-Wasserwaage ist im Blockhausbau von Anfang an ein wichtiges Prüfgerät zur horizontalen und vertikalen Ausrichtung der Konstruktionen. Bei der Montage eines Blockhauses muss die vertikale und horizontale Richtung nach jeder Balkenlage von den Handwerkern kontrolliert

werden. Die nächste Balkenlage darf erst montiert werden, wenn der untere Blockbalken dicht

und richtig in vertikaler und horizontaler Richtung liegt.


Normen SFS-RT in Finnland

In dem finnischen Normenwerk wird die Qualität, Planung, Ausführung der Konstruktionen und Montage der Blockhäuser genau geregelt. Wir produzieren die Blockhausbausätze genau nach den gleichen

strengen Regeln für Inland und Export unter der Berücksichtigung der lokalen Baubestimmungen des Ziellandes. Die Holzbausätze erfüllen die Anforderungen für Wohnhäuser. 


Normen in Deutschland - DIN

In Deutschland gibt es keine speziellen Normen für Blockhäuser so wie in Finnland.

 

Die Normengrundlage für den Wärmeschutz im deutschen Hochbau ist die DIN 4108.  Die Langzeitstudien und Erfahrungen der Bauherren haben bestätigt, dass  die massiven Blockhäuser nach traditioneller Art  in der Wirklichkeit deutlich energieeffizienter sind, als die Berechnungen nach EnEV verstehen lassen. In einem echten Blockhaus wird weniger Energie verbraucht, weil  man in massivem Blockhaus bei 18 °C  eine vergleichbare Wohlfühltemperatur wie bei 21 - 23°C  in einem Massivhaus Stein auf Stein erreicht.  

 

Die DIN 68800 beschreibt in Deutschland den baulichen Holzschutz von Holz- und Blockhäusern. Die finnischen Normen für die Blockhäuser schreiben unabhängig von der Ausführung (ohne und mit Keller, ungedämpft und gedämmt) deutlich höhere Sockel in Spritzwasserbereich vor als es der Fall  in Deutschland  ist. Das Geheimnis der Langlebigkeit von den hochwertigen Blockhäusern in Finnland ist neben der dicken Balkenkonstruktion die hohen Sockel ab Gelände. Es wird empfohlen, dass der sichtbarer Teil  zwischen Gelände und Unterkante Blockbalkenwand bleibend mindestens 35-40 cm sichtbar ist. Bei großen Häusern wird 50 cm empfohlen. Fehlende Sockelhöhe kann nicht mit breiteren Traufen ersetzt werden. Der hohe Sockel garantiert, dass das Holz wirksam gegen Wetterkapriolen  geschützt ist und rasch trocknen kann. Es entsteht keine Staufeuchte. Vermeiden Sie Schmelz-, Spritz- und Regenwasserbelastung auf die Holzfassade. Zu niedrige Sockel erhöhen erheblich den Aufwand durch Wartung und Pflege der Fassade in dem Bereich Sockel. Zu der Pflege gehören auch die Entfernung von Schneeanhäufungen an der Holzfassade und Terrasse/Balkon. 

 

Die  'Holzbaunorm' in Deutschland wird durch den Eurocode 5 EN 1995 geregelt. 


Nullenergiehaus


Nut und Feder

sind Holzverbindungen, wobei Blockbalken, -bohlen und brettartige Bauteile an ihren Rändern zusammengesteckt werden.


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