
Man unterscheidet den konstruktiven und den chemischen Holzschutz. Der konstruktive Holzschutz umfasst die Maßnahmen, die verhindern, dass Holz dauerhaft mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. Chemische Holzschutzmittel schützen das Holz von außen. Bei einem Wohnhaus sollte man im Innenbereich auf einen chemischen Holzschutz verzichten. Holzoberflächen müssen nicht unbedingt im trockenen Innenbereich behandelt werden.
Fundament
Gegen Schmelz- und Regenwasser schützt ein hoher Sockel (Streifenfundament bzw. Bodenplatte) Ihr Holzhaus am besten. Die jahrhundertealten Erfahrungen zeigen, dass der hohe Sockel ein Geheimnis für die Langlebigkeit der massiven Blockhäuser ist. In Finnland werden bei allen Häusern aus Holz mindestens 40 cm hohe Sockel ab Gelände empfohlen. Zu geringe Höhe des Sockels kann nicht mit einem breiten Dachüberstand ersetzt werden.
Dachüberstand
Für einen optimalen konstruktiven Holzschutz in dem Dachbereich soll der Dachüberstand von 80 cm zuzüglich Dachrinne nicht unterschritten werden. Zu dem technischen Holzschutz gehört neben dem Dachüberstand auch ein ausreichend hoher Sockel. Ideal wären mindestens 35–40 cm.
Hausfassade
Massive Holzblockhäuser sind schon lange keine rustikalen grauen Mäuse mehr!
Im Gegensatz zu Putzfassade kann jeder selbst ohne großen Aufwand die Oberflächenbehandlung der Holzfassade beim halbschattigen Wetter vornehmen.
