Der Wintergarten als Wohnraumerweiterung


Wohnraumerweiterung mit hohem Wohlfühl-Faktor

Wintergarten mit  Zitronenbaum  -  © Das Bild  Wolfgang Claussen
Wintergarten mit Zitronenbaum - © Das Bild Wolfgang Claussen

Was einst als geschützter Ort für die Überwinterung empfindlicher Zimmerpflanzen gedacht war, hat sich im Laufe der Jahre zu einer echten Wohnraumerweiterung mit hohem Wohlfühl-Faktor entwickelt. Die Rede ist hier natürlich von einem Wintergarten, der an immer mehr Häusern angebaut wird. Hierbei profitieren nicht nur die Pflanzen von einer ganzjährig stabilen Umgebungstemperatur – auch die Bewohner der Häuser schätzen die ganzjährig nutzbare Zusatzfläche als Ort der Entspannung und Erholung. Wintergärten eignen sich nicht nur als Anbau an klassischen Einfamilienhäusern aus Stein bestens, auch Blockhäuser können durch einen Wintergarten im Handumdrehen erweitert werden und zeigen haben hier sogar einen ganz besonderen Charme.

 

Kalt oder Warm – Das müssen Sie beachten

Bevor Sie nun damit beginnen, einen Wintergarten in Auftrag zu geben, müssen Sie sich zunächst die grundlegende Ausrichtung der neuen Wohnraumerweiterung überlegen. Generell wird hier zwischen zwei Möglichkeiten unterschieden: Der Kaltwintergarten ist das einfachere, günstigere Projekt. Ein Kaltwintergarten verfügt weder über eine Heizung noch über aufwendig doppelt verglaste Fensterscheiben. Dies schränkt die Nutzungszeit natürlich ein. Ganz anders ein Warmwintergarten. Diese Art Wintergarten kann problemlos als zusätzliches Zimmer betrachtet werden. Dank Heizung und (in den meisten Fällen) einem Stromanschluss kann ein Warmwintergarten über alle Jahreszeiten hinweg durchgängig genutzt werden.

 

Kaltwintergarten
Kaltwintergarten

Kann ich einen Wintergarten selber bauen?

Ein Kaltwintergarten lässt sich – genügend handwerkliche Erfahrung vorausgesetzt – vollständig in Eigenregie errichten. Viele Hersteller von Wintergärten bieten ihre Produkte in praktischen Bausätzen an. Diese beinhalten von den Bauplänen bis hin zum Material alles, was für den Bau eines Wintergartens benötigt wird. Ein Warmwintergarten hingegen ist zumindest teilweise eher ein Fall für Profis. Da ein Warmwintergarten immer ein Fundament verlangt und auch Stromanschlüsse beziehungsweise die Heizungsanlage montiert werden müssen, stößt auch der versierteste Laie hier schnell an seine Grenzen.

 

Sind Wintergärten genehmigungspflichtig?

Ein Wintergarten gilt baurechtlich als Erweiterung der Wohnfläche und muss daher immer genehmigt werden. Ansprechpartner finden Sie in der für Sie zuständigen Baubehörde. Hier kann Ihnen auch mitgeteilt werden, was Sie alles für den Antrag zum Bau eines Wintergartens benötigen.

 

Blockhaus mit Wintergarten  -  © blockhaus-kuusamo.de
Blockhaus mit Wintergarten - © blockhaus-kuusamo.de

Fazit

Große Glasflächen, ein angenehmes Raumklima und viel Platz: Wintergärten sind immer ein Gewinn. Egal ob Kaltwintergarten oder perfekt ausgebaut mit Heizung, Isolierung und Stromversorgung – für jeden Geschmack (und Geldbeutel) bietet der Markt passende Wintergärten. Vor dem Bau muss jedoch unbedingt die entsprechende Genehmigung des Bauamtes eingeholt werden. Wer Wintergärten in Eigenregie errichtet, kann ordentlich sparen. Allerdings wird große handwerkliche Erfahrung benötigt!


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Diese Informationen wurden bereitgestellt von:

Frau Eleonora Ganzaroli

Bauen und Wohnen in der Schweiz

Bristenstrasse 12

8048 Zürich


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